Axl Rose singt für AC/DC

24. April 2016

Überraschung? Nicht ganz, schon im März entstand das Gerücht, dass Axl Rose als Sänger für Brian Johnson einspringen könnte. Nun ist es offiziell: nachdem Johnson die Tournee für sich beendet hatte, um sein Gehör zu schonen, steht nun Rose als offizieller “Lückenfüller” (oder mehr?) fest. Ärzte hatten Brian Johnson gewarnt, dass er es eventuell verlieren könne, wenn er weiter mit der Band singt und tourt.

Nachdem schon Malcolm Young wegen seiner Demenzerkrankung die Band verlassen hatte, verlieren die australischen Kult-Rocker mit Brian Johnson ein weiteres altgedientes Mitglied. Zwar ist zwischenzeitlich für die laufende Tournee (u.a. mit einem geplanten Konzert in Leipzig am 1. Juni) mit Axl Rose für Ersatz gesorgt, aber der Sound wird natürlich nicht derselbe sein.

Das Echo ist geteilt: Axl Rose kennt das Business, hat er doch mit Guns N Roses große Erfolge gefeiert und das Genre des Hardrock maßgeblich geprägt. Auf der anderen Seite ist er für Ausrutscher und mitunter recht unzivilisiertes Verhalten bekannt: so begann er bei einem Konzert schon einmal eine Schlägerei mit einem Zuhörer oder griff bei der Intonation gehörig daneben. Es bleibt abzuwarten, wie sich Rose als Teil von AC/DC präsentieren wird. Damit bleibt es wenigstens spannend…AC DC Dresden Ostragehege, guns_22


High End 2016

10. April 2016

Auch dieses Jahr wird Da Capo Records wieder mit einem Stand vertreten sein, wenn das MOC in München vom 5. bis 8. Mai seine Pforten für die 35. High End Messe öffnet. Zum mittlerweile 35. Mal wird in vier Hallen Audio-Unterhaltungselektronik der besten Sorte ausgestellt. Dazu zählen edle Stereoanlagen im Holzgehäuse ebenso wie Plattenspieler für Audiophile.

Da Capo gehört auf der High End zu den wenigen Ausstellern, die tatsächlich Tonträger anbieten, ohne die sämtliche Wiedergabegeräte ja überflüssig wären. Jedes Jahr kommen regelmäßige High End Besucher gezielt zu Da Capo, während ein anderer Teil der Besucher spontan vom “echten” Vinyl begeistert ist und am Stand hängen bleibt. Zusätzlich zu Vynil wird unser Stand auch dieses Jahr wieder CDs namhafter Labels und Vinyl-Zubehör anbieten. Neben der breiten Musik-Auswahl stehen den werdenden Kunden natürlich auch unsere fachkundigen Verkäufer mit Sang und Klang zur Seite.

Wir von Da Capo freuen uns schon, Stamm- und werdende Kunden in 24 Tagen (genauer Countdown hier http://www.highendsociety.de/index.php/high_end_moc.html ) in München begrüßen und mit unseren Produkten beglücken zu dürfen! Bis dann!


Nikolaus Harnoncourt gestorben

6. März 2016

Heute nachmittag wurde offiziell, dass Nikolaus Harnoncourt, österreichischer Dirigent und Klang-Pionier, im Alter von 86 Jahren gestorben ist. Erst im Dezember hatte er sich von seinem Publikum verabschiedet, weil er sich nicht mehr für körperlich imstande hielt, weiter Konzerte zu geben. Seine Karriere begann der gebürtige Berliner zunächst als Cellist bei den Wiener Philharmonikern unter Herbert von Karajan. 1953 gründete er mit Orchesterkollegen das Ensemble „Concentus Musicus Wien“, mit dem er Werke der Alten Musik, Renaissance und Barock auf historischen Instrumenten einspielte. Dabei war ihm vor allem originalgetreue Aufführungspraxis wichtig, die immer wieder zu völlig neuen Hörerlebnissen für die Zuhörer führte.

Während er das Ensemble meist vom Cello aus leitete, begann er in den 70er Jahren, mit größeren Orchestern als Dirigent zusammenzuarbeiten. Er studierte mit dem Opernorchester und -ensemble der Mailänder Scala 1972 Monteverdis „Il ritorno d’ Ulisse in patria“ ein, in den Jahren darauf arbeitete er als Dirigent mit dem Concertgebouw-Orchester in Amsterdam zusammen. In seiner Laufbahn leitete Harnoncourt die Wiener Symphoniker, die Berliner Philharmonie und nicht zuletzt die Wiener Philharmoniker, die er 2001 und 2003 beim Neujahrskonzert dirigierte. Auch als Operndirigent machte sich Harnoncourt einen Namen und studierte besonders gern Mozart-Opern ein, z.B. bei den Salzburger Festspielen, am Zürcher Opernhaus oder der Staatsoper Wien.

Harnoncourt war für eine erfrischend „andere“ Interpretation der einzustudierenden Werke bekannt, ebenso unkonventionell war seine Angewohnheit, ohne Taktstock zu dirigieren. Durch die detailverliebte musikalische Arbeit mit seinem Concentus Musicus Wien hatte er der Alten Musik und dazugehörig der historischen Aufführungspraxis zu einem Aufschwung verholfen, der bis heute anhält.

Nikolaus Harnoncourt lebte mit seiner Frau Alice zusammen und hatte mit ihr vier Kinder. Er verstarb im Kreis seiner Familie.


Maurice White gestorben

14. Februar 2016

Maurice White,bekannt geworden als Gründer der Band „Earth, Wind & Fire“, ist am 4. Februar gestorben. Er verstarb im Schlaf an Symptomen der Parkinson-Krankheit, an der er seit Ende der 80er Jahre litt.
White wurde 1941 in Memphis, Tennessee geboren und hatte in seinen Jugendjahren eine Band mit Booker T Jones. Später studierte er Musik in Chicago und smauricewhitechloss sich 1966 dem Ramsey Lewis Trio an, mit dem er im gleichen Jahr für „Hold it right there“ einen Grammy gewann. 1969 gründete Maurice White die R’n’B Soul Funk-Band „Earth,Wind& Fire, die zu den erfolgreichsten Bands des 20. Jahrhunderts zählt. White integrierte das afrikanische Instrument „Kalimba“ in den Sound der Band und war als Songwriter, Arrangeur und Produzent sowie Schlagzeuger tätig. EW&F wurden in mehrere Halls of Fame (u.a. Rock and Roll, Vocal Group) und gewannen sechs Grammys. Durch seine Parkinson-Krankheit gezwungen zog sich Maurice White 1994 aus dem Tourgeschäft zurück, blieb aber weiterhin Leiter der Band und wirkte im Hintergrund durch Produktion, Songwriting und Arrangement. White arbeitete auch als Schlagzeuger und Produzent mit anderen Künstlern wie Barbra Streisand, Jennifer Holliday und Deniece Williams zusammen.
White hinterlässt seine Ehefrau und zwei Söhne sowie seine Brüder Verdine und Fred.


Jim Reeves tot aufgefunden

14. Februar 2016

Jim Reeves, mit den Formationen 4 Reeves und Squeezer bekannt geworden, wurde am 1. Februar tot in einem Berliner Hostel aufgefunden. Die Polizei ermittelt wegen Verdachts auf ein Tötungsdelikt. Reeves wurde 46 Jahre alt. Mit 16 Jahren wurde Reeves für eine C&A-Kampagne als Fotomodell entdeckt und modelte in den folgenden Jahren u.a. für Sony und Swatch. Er machte eine Musicaldarstellerausbildung in Hamburg und gründete Anfang der 90er mit seinen Geschwistern Shary, Andrew und Terry die 4 Reeves. Die Gruppe begann ihre Hip-Hop Karriere auf Englisch, wechselten aber bald auf Deutsch und brachten z.B. den antirassistischen Song „Keine Macht den Doofen“ heraus, in dem der Hip-Hop-Bonbon-Sound über den ernsten Text hinwegtäuscht. Mit seiner zweiten Band Squeezer konnte Reeves an vergangene Erfolge anknüpfen und verkaufte insgesamt über fünf Millionen Tonträger weltweit. Solo brachte Reeves einige musikalische Beiträge zu TV-Formaten wie „Big Brother“ heraus und gründete später unter dem Künstlernamen „Jimmy Joe Production“ ein eigenes Label. Damit betrieb er ein Tonstudio und war als Produzent für verschiedene Bands tätig. Zum Schluss ein Link, den die aktuelle Squeezer-Sängerin Olivia auf der offiziellen Facebook-Seite der Band zu ihrem Nachruf postete: https://www.youtube.com/watch?v=ss44R_B0gLU

jimreeves


Glenn Frey ist tot

24. Januar 2016

Glenn Frey, Sänger, Gitarrist, Songwriter und Gründungsmitglied der Eagles, starb vergangenen Montag. Er erlag einer Lungen- und Darmentzündung als Folgen einer schon jahrelang bestehenden chronischen Gelenkentzündung. Mit den Eagles hatte Frey in den 70er Jahren weltweite Erfolge wie „Hotel California“, „Take it easy“ oder „Lyin’ Eyes“.

Während er bei den Eagles hauptsächlich „erzählerisch“ im Stil eines Sunnyboy-Barden sang, legte er sich in seiner Solokarriere ein etwas markanteres Image zu. Ohne Bart und mit kurzen Haaren wirkte er deutlich maskuliner und fügte sich gut in den kantig-glatten Style der 80er ein. 1984 erreichte „The Heat is on“ internationale Chartplatzierungen und wurde im Vorspann von „Beverly Hills Cop“ verwendet. Ebenso hinterließ Frey mit „Smuggler’s Blues“ und „You belong to the City“ musikalische Spuren im TV der 80er in der Serie „Miami Vice“. Auch schauspielerisch trat Glenn Frey in einigen US-Spielfilmen („Jerry Maguire“) und Serien („Miami Vice“,“Nash Bridges“), in „Wiseguy“ (im deutschen Fersehen „Kampf gegen die Mafia“) spielte er sogar in einigen Episoden eine Hauptrolle. Frey wurde für seine musikalischen Leistungen im Jahr 2000 in die Songwriters Hall of Fame aufgenommen und bekam insgesamt sechs Grammys, als Mitglied der Eagles unter anderem mehrmals für die mehrstimmigen Gesangsarrangements.

Glenn Frey hinterlässt seine Frau Cindy Millican und drei gemeinsame Kinder. Außerdem die Bandkollegen der wiedervereinigten Eagles, besonders das nun einzig verbliebene Gründungsmitglied Don Henley. Trotz diverser Streitereien arbeiteten die beiden musikalisch kongenial zusammen. Henley verabschiedete sich mit rührenden Worten: „Er war wie ein Bruder für mich, wir waren Familie, und wie bei den meisten Familien gab es einige Störungen (…) Aber der Bund, den wir vor 45 Jahren schmiedeten, war nie gebrochen, nicht einmal während der 14 Jahre, die die Eagles getrennt waren.“ Musik schmiedet eben untrennbar zusammen… Glenn Frey wird unvergessen bleiben. Frey_kurz Frey-lang


Nachruf David Bowie

13. Januar 2016

Wohl kaum ein Künstler hat die Glamrock- und Pop-Szene im letzten Jahrhundert so geprägt wie David Bowie. Als schüchterner Junge in einer Patchworkfamilie mit „britisch unterkühlten“ Eltern aufgewachsen, entdeckte er in der Pubertät die Musik als Ausdrucksform für sein Seelenleben. Am Anfang in verschiedenen Bands, wurde er als Solokünstler mit „The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars“ endgültig zur Ikone. Seine mitunter homoerotisch anmutenden Bühnenshows und wechselnden Rollen machten ihn zu einer musikalischen Kunstfigur. Er ließ sich von wechselnden Einflüssen inspirieren, sodass man ihn in keine Schublade einordnen konnte.

David Bowie starb am 10. Januar, zwei Tage nach seinem 69. Geburtstag und der Veröffentlichung seines neuen Albums „Blackstar“. Nun bekommt besonders seine zweite Singleauskopplung dieses Albums „Lazarus“ eine neue Bedeutungsdimension. Im Video sieht man den ausgemergelten, ans Bett gefesselten Bowie, der den Song mit den Worten „Look up here, I’m in heaven“ beginnt. Mit dem Wissen um Bowies Tod geht einem das Video durch Mark und Bein, besonders, weil der Protagonist durch eine Augenbinde mit Knöpfen als Augen schon sehr „entmenschlicht“ wirkt, so als wäre er nicht mehr wirklich auf der Erde. Auch der für den Song gewählte Name „Lazarus“ suggeriert eine morbide Stimmung: Lazarus wurde im neuen Testament von Jesus vom Tod auferweckt, diese Geschichte endet also gut. Bowies Lazarus bleibt sich selbst überlassen im kargen Krankenzimmer. Sein in Glitzer gekleidetes Alter Ego, das sich im Video immerhin aufraffen kann, ein Testament zu verfassen, zieht sich in der Schlussszene in einen Holzschrank zurück, hier drängt sich die Assoziation zum Sarg auf.

Unendlich lassen sich dieser und auch die anderen Songs auf „Blackstar“ im Hinblick auf Bowies Tod deuten, fest steht nur, dass sich der Künstler wohl „etwas gedacht hat“ bei der Entwicklung des Albums, während der er schon von seiner Krebserkrankung wusste, das der Öffentlichkeit aber nicht mitteilte. Was es war, bleibt vielleicht verschlüsselt, kann allenfalls erahnt werden, wird am Ende nur im Angesicht des eigenen Todes in voller Tiefe erfasst. Viele Künstler beschäftigten sich mit morbiden Themen, wenige teilten die Intimität des eigenen bevorstehenden Todes. Eine bemerkenswerte Geste, die David Bowies Lebenswerk ein „Sterbenswerk“ hinzufügt.


Natalie Cole ist tot

4. Januar 2016

Die Jazz- und Soulsängerin Natalie Cole starb in der Silvesternacht in Los Angeles an Herzversagen. Sie hatte seit einigen Jahren mit den Folgen einer Nierentransplantation zu kämpfen; die Niere hatte sie 2009 von einem Fan gespendet bekommen, nachdem sie an Hepatitis C erkrankt war. In den 70er und 80er Jahren hatte die Sängerin viele Drogen konsumiert, unter anderem mit verunreinigten Spritzen injiziert, was wohl zur Hepatitis-Infektion geführt hatte.
Die Künstlerin, die 65 Jahre alt wurde, hinterlässt einen Sohn. Außerdem hinterlässt sie eine traurige Jazz-Welt, die sie mit Hits wie „Unforgettable“ geprägt hatte. Wie der Jazz-versierte Leser wohl am Namen erkennt, war Natalie Cole mit dem Pianisten Nat King Cole verwandt, nämlich seine Tochter. Dieser Fakt wäre im Artikel beinahe ausgespart worden, um der Sängerin wenigstens im Tod die Fußstapfen des Vaters zu ersparen. Vielleicht waren es aber gar keine zu großen Fußstapfen, sondern eher Aschenputtel-Pantoffeln, die ihr zu einer glänzenden Karriere verhalfen. War es nicht das virtuell geschaffene Duett mit ihrem damals schon toten Vater, das Natalie Cole 1991 mit einem Schlag zum Star machte? Im Studio war die Stimme ihres Vaters mit ihrer eigenen zum liebevollen Duett „Unforgettable“ zusammengeschnitten worden – eine Rarität im Musikbusiness. Nicht der Wunsch nach Geltung war wohl die Motivation, sondern viel eher das Bedürfnis nach Nähe oder nachträglicher Verabschiedung. Nat King Cole war gestorben, als Natalie Cole 15 Jahre alt war – nur verständlich, dass sie mit ihrem Duett scheinbar versuchte, den Verlust ein bisschen heilen zu lassen. Natalie Cole löste sich bald von den elterlichen Fußfesseln (auch ihre Mutter Maria Ellington war Jazz-Sängerin gewesen) und widmete sich dem R&B. Mit Hits wie „This will be“ oder „Inseparable“ eroberte sie die R&B-Charts, um sich aber mit späteren Alben doch dem Jazz zu verschreiben. Sie gewann insgesamt 9 Grammys.
Auch ging sie mit ihrer Drogenproblematik offen und konfrontativ um und berichtete in ihrer Autobiographie „Angel on my shoulder“ über ihre LSD-, Crack- und Heroinexzesse. Ihre Ehrlichkeit und Vorbildfunktion bei diesem Thema zeichnen sie als verantwortungsvolle Frau -abseits des Ruhms- aus.
Natalie Cole wird unforgettable bleiben.natalie-cole


Motörhead-Legende Lemmy Kilmister gestorben

29. Dezember 2015
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Lemmy Kilmister

 Die Rock-Welt trauert um eine ihrer größten Legenden.

Ian Fraser “Lemmy” Kilmister ist am 2. Weihnachtstag verstorben. Zwei Tage nach der Diagnose, dass er an einem sehr aggressiven Tumor leiden würde. Seinen 70. Geburtstag erlebte er noch am 24. Dezember 2015.

Lemmy begann seine Karriere als Roadie bei Jimi Hendrix. Er spielte auch Gitarre bei der Band “Sam Gopal”. Eine weitere wichtige Station war die Space-Rock-Band “Hawkind”. Seine stabile musikalische Heimat fand er aber in “Motörhead” mit denen er unzählige Alben und viele

Hits veröffentlichte, darunter der Klassiker “The Ace Of Spades”. Seine kraftvollen, energiegeladenen Konzerte eröffnete Lemmy immer mit den Worten: “We are Motörhead and we play Rock ‘n’ Roll!”. Er hatte eine ganz eigene Art seinen Rickenbaker-Bass zu spielen. So zupfte er ihn nicht, sondern strich seine Power-Riffs wie ein Gitarren-Spieler. Konsequenterweise benutzte er auch voll aufgedrehte Marshall-Gitarren-Verstärker. Sein Gesangs-Mikrofon war auch extra hoch aufgehängt. Dadurch musste er seinen Kopf nach hinten drehen, was seine Stimme richtig dreckig klingen ließ. Zum 40-jährigen Band-Jubiläum veröffentlichten Motörhead 2015 das geniale (22. !!) Studio-Album “Black Magic”. Lemmy war ein großer Fan des guten alten Vinyls. In den Vinyl-feindlichen 90er Jahren bestand Lemmy immer auch auf Analog-Veröffentlichungen. Ihm zuliebe wurden die LPs “We Are Motörhead” und “Snake Bite Love” in kleinen Auflagen in schwarzem Gold veröffentlicht. Heute sind die Original-Alben sehr gesuchte, super-teure Raritäten.

Mit Lemmy verlässt ein in jeder Hinsicht geradliniger, aufrichtiger und ehrlicher Rock-Musiker die Welt-Bühne.


Mozart Requiem 7. November in Erlangen

21. Oktober 2015

Für alle Mozart-Fans und solche, die es werden wollen, bietet sich am 7. November die Gelegenheit, sein letztes Werk, die Totenmesse, zu hören. Die Neustädter Kantorei zusammen mit dem Nürnberger Bach-Orchester unter Leitung von Ekkehard Wildt führt neben dem 1791 komponierten Requiem auch das “Ave verum corpus” und einige Werke von Bach auf, darunter die Kantate “Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen”. Solisten sind Silke Evers (Sopran), Christine Mittermair (Alt), Reiner Geißdörfer (Tenor) und Christian Hilz (Bass).

Das Konzert findet am Samstag, den 7. November in der Neustädter Kirche, vom Erlanger Hauptbahnhof in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen, statt und beginnt um 20 Uhr. Karten gibt es zu 24/16 € (ermäßigt 16/8 €) bei der Ticket-Vorverkaufsstelle der Erlanger Nachrichten (Tel. 09131 9779310), bei Erlangen-Ticket Fuchsenwiese im E-werk (Tel. 09131 800555) und im Neuen Markt (Tel. 09131 22195). Für Kurzentschlossene gibt es auch Karten an der Abendkasse.

Mozarts Requiem gibt aufgrund seines immer noch ungeklärten Todes immer noch Stoff zum Spekulieren. Warum ein Requiem als letztes Werk? Ist das Zufall? Wie auch immer, die Totenmesse wurde nach Mozarts Tod von Josef Eybler und Franz Xaver Süßmayr fertiggestellt und am 2. Januar 1793 im Ganzen uraufgeführt. Seitdem hat das Requiem nichts an Faszination eingebüßt und rührt immer wieder Zuhörer zu Tränen. Wer also am 7. November noch nichts vorhat, komme nach Erlangen und lasse sich von außergewöhnlicher Musik berühren.